Wanderung und Yetiblut

Die Wanderung am fünften Tag fand, nicht wie wir alle dachten, am Tag statt, sondern mitten in der Nacht. Um ca. 22:30Uhr versammelten wir uns mit Taschenlampen im Hof des Hotels. Frau Führinger und Marie konnten allerdings nicht mitwandern, da der Virus auch sie erwischt hatte. Auch Mika und Bobby blieben im Hotel, aber die waren einfach nur zu „müde“, um noch was Vernünftiges zu machen. Als wir dann losliefen, schien alles wie eine normale Wanderung zu verlaufen. Wir gingen in die Stadt, kamen am Hotel Hubertus vorbei und blieben schließlich an der blauen Talabfahrt stehen. Als Maxi sich von dem Schneeball, den Andy auf ihn geworfen hatte,blieben erholte, wurde Herr Kull ganz still und bildete einen Kreis. Er erklärte uns, dass wir nun raus aus der Zivilisation in den Wald des Yetis gehen werden. Dann holte er zwei Fackeln raus und wählte Natalie und Lennart als Fackelträger aus. So liefen wir zwischen den Fackeln als Gruppe in den Wald und desto tiefer wir in den Wald gingen, desto dunkler wurde es. Mitten im Wald blieb Herr Kull erneut stehen. Er stellte sich in eine Mulde im Boden und bat seine Fackelträger, sich rechts und links neben ihn zu positionieren. Nun begann eine Art Ritual, als estes wurde Franz aufgerufen: Herr Kull und Frau Grüber hielten einen Ski schräg in Richtung Mund von Franz, dan holte Herr Kull eine Flasche mit „Yetiblut“ aus seiner Tasche und leerte ein wenig auf den Ski. Das „Yetiblut“ lief dann direkt in Franz’s Mund. So kam nach und nach jeder an die Reihe. Die Anderen sollten das Ritual stets mit dem Satz „Der Yeti nimmt dich auf in den Kreis der Skifahrer“ begleiten. Als dann alle echte Skifahrer waren, wanderten wir wieder aus dem Wald heraus. Am Ende des Waldes blieb Herr Kull noch ein letztemal stehen .Die Fackelträger steckten die Fackeln rechts und links am Rand des Weges in den Schnee. Herr Kull sagte uns, dass, wir echte skifahrer sind, wenn wir durch dieses Tor gehen . Alle stürmten durch das Tor und liefen freudig heim. Als wir dann ankamen, war es jedoch schon 23:10 und alle waren müde.
Insgesamt fanden alle die Wanderung spannend gestaltet. Was das Yetiblut war, wusste keiner so genau aber die meisten dachten, es sei Alkohol oder eine Medizin. Jedenfalls schmeckte es nicht besonders gut.

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